Der Boschmolenplas ist ja ein sehr bekanntes und beliebtes Tauchgewässer in der niederländischen Provinz Limburg, nicht weit von der deutschen Grenze entfernt. Ursprünglich ist er durch den Kiesabbau entstanden – ein klassischer Baggersee also. Diese Entstehungsgeschichte ist oft ein Grund für die meist gute bis sehr gute Sicht unter Wasser, da das Wasser durch die Sandschichten natürlich gefiltert wird und es weniger Schwebstoffe als in manch natürlichen Seen gibt.
Viele Taucher schätzen den Boschmolenplas wegen seiner Unterwasserlandschaft: Neben den typischen Steilkanten, die durch den Abbau entstanden sind, gibt es eine vielfältige Flora und Fauna. Man kann oft große Hechte, Barsche, Aale und manchmal sogar Welse antreffen. Zudem wurden über die Jahre verschiedene Objekte wie Wracks, Plattformen oder andere künstliche Riffe versenkt, um die Tauchgänge noch interessanter zu gestalten.
Dass es dann wider Erwarten so leer war und ihr den Tauchplatz quasi für euch alleine hattet, ist natürlich ein besonderer Glücksfall! Gerade an einem Feiertag wie Karfreitag und bei schönem Wetter rechnet man ja eher mit vielen anderen Tauchgruppen. Umso schöner, dass ihr die Ruhe und die Unterwasserwelt so ungestört genießen konntet. Das macht die schönen Tauchgänge sicher noch unvergesslicher.










