Ja, da waren wir in unserem Verein doch sehr erstaunt, dass das “grüne Blättchen” (die Lokale Informationen) mit einem großen Bericht über den Putztag aufwartet. Für unseren doch recht kleinen Verein war das natürlich eine tolle, kostenlose Werbung. Vielen Dank dafür! Wir hoffen natürlich, dass sich Taucher in und um Leverkusen angesprochen fühlen und vielleicht gerne einmal bei uns vorbeischauen wollen. Ihr seid jederzeit herzlich willkommen!
In diesem Projekt ging es um den Bau einer LED-Tauchlampe, die mit folgenden Eigenschaften ihren Dienst inzwischen aufgenommen hat:
Wasserdicht bis 40m
Lichtstrom: ca. 3 x 975 Lumen (also ca. 2925 Lumen)
Elektrische Leistung: ca. 30W bei 100%
Akku: 5000mAh zum schnellen selber wechseln, also nicht eingelötet!
Berührungsloser, großer Drehschalter mit den Stufen: AUS = 0%; 1.Stufe = 13%; 2.Stufe = 27%; 3.Stufe = 100% (nach einigen Versuchen war dies die beste Auflösung).
Gehäuse aus eloxiertem Aluminium
Nur 2 potentielle Leckstellen (Glas und Deckel)
Schutz gegen Überhitzung, durch blinken und autom. Abschaltung
Autom. Abschaltung gegen Tiefentladung, mit vorheriger Anzeige durch blinken
Preiswerte und einfach erhältliche Komponenten
Und so lief es ab:
Zuerst wurde ein Konzept als 3D-Modell erstellt… der Schalter änderte sich später noch.
Dann wurde nach Zeichnung aus den Rohmaterialien die Teile gefertigt.
Nach dem Anpassen der Teile und abschließender Benutzung von Politur, sah die Sache schon ansehnlicher aus:
Jedoch fehlte es noch an Farbe, Oberflächenhärte und Witterungsbeständigkeit. Also auf zum Eloxierbetrieb des Vertrauens…Nach dem Eloxieren der Teile und dem Eintreffen der Platine (ebenfalls eine Eigenentwicklung) konnte montiert werden.
Der erste Funktionstest verlief *blendend*!!!
Noch „eben“ den Schalter und den Griff fertigen…
…und fertig. Ab zum TAUCHEN!
Ach jo…der Abstrahlwinkel. Irgendwas zwischen Spot und Flood:
„Dinge die die Welt nicht braucht“ oder „Wer es lieber kompliziert mag“.
Man nehme ein d = 80 mm Vollmaterial aus X8CrNiS18-9. Nichtrostend und relativ gut zerspanbar.
Als Nächstes dreht man in mühevoller Arbeit aus dem Vollmaterial die Trommel, auf der später das Seil aufgewickelt wird.
Ein Loch zum Festhalten braucht man natürlich auch noch.
Das Ganze zum Schluss noch schön polieren… soll ja schließlich auch auffallen!
Die Löcher zum Befestigen eines Karabiners dürfen natürlich auch nicht fehlen…
So (fast) fertig, denn etwas fehlt noch…
Zum super leichten Abwickeln findet hier noch ein nichtrostendes Rillenkugellager Platz. Ecken und Kanten wo sich das Seil dran verfangen könnte gibt es auch nicht, also alles gut!
„Nur“ noch ein paar Meter Seil aufwickeln, Boje und Wheel mit einem nicht rostenden Doppelkarabiner sichern. Fertig ist das kleine, handliche, aber robuste Bojen-Wheel!!!
PS: Funktioniert einwandfrei!
Für Verletzungen, Risiken, Unfälle etc. die beim Nachbau und späteren Gebrauch entstehen könnten, übernehmen wir natürlich keinerlei Verantwortung!